Jesus und der Sturm
Jesus fährt mit seinen Jüngern in einem Boot auf dem See Genezareth. Es ist Abend. Die Sterne funkeln und die Wellen plätschern leise an die Bootswand. Ruhig fährt das Boot durch die Nacht. Jesus ist müde. Er legt sich ganz hinten ins Boot und schläft ein. Plötzlich zieht ein Sturm auf. Das Segel flattert und das Boot beginnt zu schwanken. Erst ein wenig. Dann immer mehr. Der Wind wird stärker und stärker. Das Segel reißt und die Wellen laufen ins Boot. Die Jünger bekommen schreckliche Angst, dass das Boot sinken könnte. Und Jesus schläft! In ihrer Not wecken die Jünger Jesus auf: „Jesus, wach auf! Merkst du denn nicht, dass wir gleich untergehen?“ Da steht Jesus auf. Er sagt: „Warum habt ihr solche Angst? Ich bin doch bei euch.“ Dann hebt er die Hand. Er sagt zum Sturm und zu den Wellen: „Schweig und sei still!“ Da hört der Wind auf und der Sturm legt sich. Das Boot fährt ganz ruhig und langsam weiter. Es ist ganz still.